Dense Packing

DENSE PACKING HAARTRANSPLANTATION 

Immer mehr wird heute im Gebiet der Haartransplantation und auch von Patienten, von Dense Packing gesprochen. Deshalb darüber einige Zeilen.

Was ist Dense Packing?

Unter Dense Packing wird in der Regel ein dichtes Setzen der Empfangsöffnungen pro Quadratzentimeter verstanden. Fängt Dense Packing laut Literatur eigentlich ab ca. plus/minus 40 FU´s/Grafts pro qcm an, verstehen die meisten darunter jedoch eher gesetzte Dichten von 50, 55, 60, oder gar mehr FU´s/Grafts pro qcm.

Bei Erfolg spektakuläre Resultate

Natürlich können, wie in internationalen Foren schon mit dokumentierten Fällen veröffentlicht, mit Dense Packing teilweise spektakuläre Resultate erzielt werden und auch solche, wie meist von Patienten auf Anhieb erwünscht.

Dense Packing beim HLC (Hairline Clinic) Haartransplantation-Zentrum in Istanbul – Ankara (Türkei)

Die Haarchirurgen/Ärzte von HLC nutzen wie im Kapitel „Empfangsöffnungen und Einsetzen“ beschrieben, das Stick and Place Einsatzverfahren und zum Bilden der Empfangsöffnungen die feinst möglichen Instrumente. Damit ist HLC technisch in der Lage, eben beschriebenes Dense Packing von Graft/FU`s deutlich über 50 FU´s pro qcm zu setzen.

Dense Packing Beispielfall von der Hairline Clinic – HLC (Info: Dieser Patient hatte zuvor eine schlecht durchgeführte Haartransplantation in einer anderen Klinik)

Vor der OP:

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Einige Tage nach der OP:

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Resultat:

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Weitere HLC Haartransplantations-Resultate mit Dense Packing

1971 Grafts FUE – Dense Packing
1600 Grafts FUE – Dense Packing

Grenzen von Dense Packing und Risiken

Wie auf obigem Bild zu sehen, ist das HLC – Hairline Clinic Haartransplantations-Zentrum technisch in der Lage, hohe Dichten pro qcm zu verpflanzen.

Allerdings muss zwingend erwähnt werden und dafür gibt es mittlerweile in internationalen Foren dokumentierte Fälle, dass neben den spektakulären und schönen Dense Packing Resultaten, es auch unter anderem schwächere Resultate (mit geringerer Anwuchsrate) gegeben hat.

Nicht jeder Patient scheint für Dense Packing geeignet zu sein und kann das Risiko von schlechterem Anwuchs ansteigen (je dichter pro qcm bepflanzt wird). Ebenso scheint das Risiko von verstärkter Narbenbildung durch Ultra-Dense-Packing, was in Folge dessen ebenso die Anwuchsrate tangiert, anzusteigen. In solchen individuellen Fällen macht die Haut scheinbar so viele kleine Verletzungen auf einem zu kleinen Gebiet nicht mehr richtig mit.

Verlust von wichtigen Donor Haaren im negativen Fall für die Zukunft

Kommt es tatsächlich bei Dense Packing zu schlechtem Anwuchs, so wurden einige Donorhaare zerstört. Donorhaare, welche eventuell später in der Zwischenzeit auf kahl, oder licht gewordene Stellen, benötigt worden wären.

Zwei Stopp Strategie kann sinnvoller sein

Demzufolge stellt Dense Packing ein höheres Risiko dar und können die eigentlich, nur zu verständlich von Patienten eher ungeliebten Zwei-Stopp-Strategien (da jeder lieber sein Ziel schnell erreicht) für die Zukunft und Anwuchs sinnvoller sein.

Wie viele Grafts pro qcm überhaupt für Zufriedenheit benötigt werden, ist individuell

Ein zusätzlicher Grund für eine zwei Stopp Strategie kann sein, dass man nie genau voraussagen kann, wie wer genau mit welcher Dichte pro qcm aussieht, oder dann zufrieden ist.

Erfahrungsgemäß und je nach Haar-Bedingungen (Haardicke, Haarstruktur, Haarfarbe) reichen einigen Patienten bereits platzierte Dichten von 50 – 55 Fu´s pro qcm, oder gar darunter aus, um ein zufriedenstellendes Resultat zu erzielen. Wenn diese Chance realistisch gegeben ist, also mit solchen Dichten bereits eventuell zufrieden zu sein (bei beispielsweise guten Haarbedingungen) und zudem die Chance auf guten Anwuchs mit erst mal niedrigeren Dichten pro qcm höher ist, wie auch in Zukunft eventuell noch viel Haarausfall vorliegen könnte und eventueller Verlust von Spenderhaaren tragisch wäre, kann es sinnvoll sein, erst mal niedrigere Dichten pro qcm zu setzen.

Gesundes Mittelmaß – niedrigeres Risko, aber dennoch eventuell ansprechend bzw. ausreichend

Wird also im ersten Anlauf erst mal weniger Dichte pro qcm, aber dennoch eine ansprechende Dichte (wenn auch nicht extrem hoch) gesetzt, reicht die erste durchgeführte Haartransplantation eventuell in manchen Fällen (z.B. gute Haarbedingungen) und je nach Erwartungshaltung bereits für Zufriedenheit aus. Dann hatte man jedoch bei dieser Strategie, ein geringeres Risiko, greift finanziell weniger in die Tasche (da erst mal weniger Grafts), wie risikiert nicht eventuell später noch gebrauchte Spenderhaare.

Nachverdichtung jeder Zeit

Reicht es dichtemäßig doch noch nicht aus, kann jeder Zeit noch mal nachverdichtet werden.

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